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Die Gemeindestiftung Schömberg und der Stiftungswald

 

Mehrere große Waldflächen mit 2-3 eigenen Holzhauern, die auch heute noch einen Reinerlös erwirtschaften. Bei der Eingemeindung 1974 zur Gemeinde Loßburg wurde vereinbart, dass der Stiftungswald in die Gesamtgemeinde übergeht, aber 20% aus dem erwirtschafteten Erlös den Schömberger Bürgern zugute kommt. Aus dem Stiftungserlös werden unter anderem die Jugendsportgruppe und der Kirchenchor gefördert. Auch die Seniorenfeier und die Nikolausfeier werden davon bestritten.
Auch die jetzige Aktion des Dorfwettbewerbs wird finanziell von Stiftungsgeldern unterstützt.

Im Bild rechts der über 150 ha große zusammenhängende Heiligenwald.

Der gesamte Wald um Schömberg wird als Plenterwald bewirtschaftet. Dies ist eine alte Betriebsform der Bauernwälder, die aber zwischenzeitlich auch von unserer modernen Waldwirtschaft als ökologisch sinnvoll angesehen wird.
Im Plenterwald wachsen Bäume aller Altersklassen, von dem kleinsten Schössling bis zum dicksten Baum. Geschlagen wird im Plenterwald in der Regel der dickste und älteste Baum, abgesehen von kranken oder durch Sturm und Schneebruch geschädigten Bäumen. Der Holzeinschlag wird nach einem 10-jährigen Nutzungs- und Kulturplan festgelegt. Es wird nur so viel geschlagen wie jährlich nachwächst.
Die Waldfläche bleibt also immer bestockt. Eine Boden- erosion ist so kaum zu befürchten.

Vom Stiftungswald wurde in früheren Jahren schon viel finanziert, z.B. Schulhaus, Zuschuss für Kirchenumbau, Backhaus, Kanalbauten, Wasserleitung, usw.